Dienstag, 16. Februar 2016

Wenn dir die Lust am Lesen & Lernen fehlt




Ich kann nicht beschreiben, was zur Zeit mit mir nicht stimmt. Meine aktuelle Lektüre ist sehr gut und auch super spannend und trotzdem kann ich mich nur zu wenigen Seiten aufraffen, bevor ich das Buch knurrend wieder weglege und lieber in die Leere starre.
Man sagt immer, das Studium sei die beste zeit des Lebens... Aber ob das stimmt? Klar, ich habe unter dem Semester viel Freizeit und auch die Kurse, die ich belege, sind (überwiegend) sehr interessant und werden von super Dozenten gehalten. Und doch stecke ich zur Zeit in einem Tief. Prüfungsstress und Hausarbeiten. Das klingt vielleicht nicht nach viel, doch wenn in einem Monat alles auf einmal kommt und jeder verdammte Mensch irgendwas von einem will, bekommt man schnell die Krise. Ich sitze stundenlang an meiner Hausarbeit, lerne für Prüfungen, in denen 35384628 Dinge drankommen könnten und habe riesige Versagensangst. Eigentlich sollte ich mir keinen unnötigen Stress machen, aber man kann die eigenen Gedanken nunmal nicht kontrollieren. Ich habe aktuell keine Zeit. So ziemlich gar keine. In meinem Kopf kreisen dauerhaft Gedanken um die Uni und ich werde nachts wach und denke, ich muss meine verdammten Sachen schon abgeben.  Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr ich mir den März herbeiwünsche. Bis dahin steht aber noch einiges an. Nämlich stundenlanges Lernen und tippen.
Inmitten von aufgeschlagenen, grauen Büchern zu sitzen und zusehen zu müssen, wie es draußen Tag und dann wieder Nacht wird ist schrecklich deprimierend. Ich hätte nie erwartet, dass ich von diesem Freizeit-Hoch direkt in dieses Prüfungs-Tief fallen könnte. An meiner Schule habe ich mich nie so stressen müssen. Selbst zum Abitur nicht. Und trotzdem habe ich einen guten Abschluss gemacht.
Ich will hier nicht nur rumheulen, nur habe ich gerade dieses ungreifbare Bedürfnis, mir all das von der Seele zu schreiben. Die Leute, denen ich das sage, kommentieren mit „Du schaffst das schon.“ oder „Das wird wieder besser.“. Sowas ist nett gemeint, aber es bringt mir nichts. Wenn ich diese stinkigen Helfenden Elfen hätte, deren Sendung ich früher so gesuchtet habe... Oh man.
Ich bereue es nicht, mich für die Uni entschieden zu haben, aber ich bereue es, so krass positive Erwartungen selbst an die Prüfungszeit gehabt zu haben.
Mir macht mittlerweile nicht einmal mehr Zocken oder Spazieren gehen Spaß. Ich bekomme meinen Kopf nicht frei. Es ist so, als würde ich ein Gewicht auf meinen Schultern tragen, das mich permanent nach unten drückt. Ich denke an gar nichts anderes mehr, als daran, dass ich vielleicht vollkommen versagen könnte. Dann wäre mein Plan kaputt. Was dann?
Ich glaube, ich habe mich selten so hilflos gefühlt. 

Sorry für all das Wirrwarr. 

Sind unter euch auch manche Leute so ausgelaugt?
Habt ihr Tipps?

Freitag, 12. Februar 2016

{Buchcover} Das Letzte Omen

Da seht ihr mal. Ich bin so kreativ, ich denke mir schon Buchtitel für meine Cover aus. Ja ja... Das zeugt von... Können... Und da ich Gefallen daran gefunden habe, wieder ein Bisschen von dem zu zeigen, was ich so mache, hier mein zweites Buchcover.


Diesmal wollte ich etwas Einfaches machen, das ein bisschen mystisch aussieht, aber auch ganz hübsch. Ich denk mal, das ist mir gelungen.^^' (Mein copyright ist etwas dunkel geworden, aber das ist da ja eigentlich eh nicht drauf.^^) Hätte nie gedacht, dass ich da so lange dran sitzen würde. Aber es sollte eigentlich auch erst anders aussehen.^^

Was für ein Buch würdet ihr hinter so einem Cover erwarten? ;)




Mittwoch, 10. Februar 2016

{Rezension} Schwarzes Prisma

Gavin Guile ist der hoch geehrte Lord Prisma. Allein seine magischen Fähigkeiten, seine Intelligenz und seine Überzeugungskraft bewahren den unsicheren Frieden im Reich. Doch Gavin bleiben nur noch fünf Jahre zu leben. Fünf Jahre, um fünf unmögliche Ziele zu erreichen. Da erfährt er, dass er einen Sohn hat, und von der Gefahr für dessen Leben. Doch um den unschuldigen Jungen zu retten, muss Gavin sein dunkelstes Geheimnis offenbaren – und damit das Reich zerreißen. Denn sein Leben fußt auf einer Lüge, und seine Macht ist lediglich geraubt. Kann er diesen Preis bezahlen, um sein einziges Kind zu retten?

Dieses Buch hätte anfangs das Potenzial gehabt, eines meiner Lieblingsbücher zu werden. Schade, dass es zum Ende hin so abgeflaut ist...

Kip, ein dicker Junge, der seine unliebsame Mutter in einem Feuer verloren hat, trifft gerade im rechten Zeitpunkt auf seinen Vater, das Prisma. Und damit beginnt für ihn ein neuer (Leidens-/) Lebensweg. Er selbst ist ungeschickt, schwächlich und nicht gerade ein Vorzeigeheld. Gavin (sein Vater) hingegen ist eine mächtige und geachtete Persönlichkeit. Er wirkt sehr berechnend, etwas kühl und deswegen passt es in meinem Augen wirklich absolut nicht, dass Liv, eine nervige Nebenprotagonistin, ihn als zauberhaft bezeichnet.
Kip muss sich logischerweise in vielem erst einmal bewähren, denn sein neues Leben verlangt ihm einiges ab. Es entwickelt sich also eine perfekte tragische Familiengeschichte.
Dieses Buch ist sehr bunt, allein schon durch das Wandeln von Farben, das viele Personen in dieser Welt betreiben können und die genauen Beschreibungen ihrer Magie, wird eine gewisse Abwechslung und Vitalität gehalten. Leider geht auch dieser Pluspunkt schnell verloren, da vieles sehr detailliert beschrieben wird und ich beim Lesen immer wieder das Gefühl hatte, ein Lehrbuch vor mir liegen zu haben, statt einer Geschichte.
Auch die Charaktere sind trotz teils familiärer oder freundschaftlicher Beziehungen sehr distanziert voneinander. Es ergab sich für mich kein Gefüge, keine Beziehungen zwischen ihnen. Eine genauere Beschreibung der Welt hätte ich mir auch gewünscht. Es wird viel von Politik und Problemen geredet, von der Magie und den Farben, aber in meinem Kopf konnten selten Bilder und somit kaum Intensität entstehen. Ich muss zugeben, das sind auch alles Gründe, warum ich immer Seiten nur überflog, je näher ich dem Ende kam. Es blieb keine Spannung da und die größte Überraschung wurde schon in der Mitte des Buches offenbart. Für mich folgen nur viele eher belanglose Geschehnisse.
Der Schreibstil des Autors ist auch nicht wirklich etwas Besonderes. Er lässt sich leicht lesen und ich bin selten über eine Stelle „gestolpert“, und doch gibt es keinen wirklichen Wiedererkennungswert.
Da ich aber weiß, dass „Schwarzes Prisma“ eigentlich sehr viele Leute begeistert und auch sehr gute Bewertungen hat, könnte ich mit meiner Meinung auch recht allein stehen.

"Oh, du hast diesen Ausdruck in den Augen..."
Sie blickte auf und lächelte süß. "Ich will nicht irgendjemanden töten. Ich will dich töten."
Seite 138

Sie lachte. "Du bist großartig, Kip. Es ist so, als würde ich den kleinen Brude piesacken, den ich nie gehabt habe." Oh, der Vergleich mit dem kleinen Bruder. Genau das, was jeder Mann von einer schönen Frau hören will. Ich bin gerade kastriert worden.
Seite 451

Eine sehr neue Idee von Magie. Leider ist durch zu viele Details und wenig Tiefgang das Potenzial nicht annähernd ausgeschöpft wurden. Diese fast 800-Seiten Geschichte hätte locker auf 300 Seiten gepasst.

3/7


ISBN: 978-3-442-26816-0

Fortsetzungen:
(Band 3 wurde in 2 Bücher geteilt. Nicht wundern.^^)
  


Andere Bücher des Autors:
  
Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung des LEs.:)







Sonntag, 7. Februar 2016

{Book Cover} Magicals

Ich dachte mir, heute zeige ich euch mal etwas Anderes. Seit geraumer Zeit schon bastel ich mit Photoshop herum und entwerfe unter anderem Buchcover. Die sind dann quasi nur für mich und es gibt keine existierenden Bücher dazu. Jetzt habe ich mich mal aufgerafft und mich getraut, euch mein neuestes Werk zu zeigen.
(Und bevor jemand wettern möchte, was die Rechte betrifft: Ich nutze frei nutzbare Schriften und Bilder, die keinen Nachweis benötigen.)

vorher:

nachher:


Freitag, 29. Januar 2016

{Post} Die Herren der Grünen Insel

Als ich heute nach Hause kam, war ich richtig überrascht. Ein ungewöhnlich großes Päckchen vom blanvalet Verlag wartete nämlich auf mich. Für gewöhnlich hätten da wahrscheinlich 6 Taschenbücher reingepasst. Aber es warteten ein großer Schinken und einige Überraschungen darin.

Vier Familien, sechs Jahre Krieg und eine einzige Krone
Irland 1166: Die Grüne Insel ist in viele kleine Reiche zersplittert, die sich unerbittlich bekriegen. Könige fechten langjährige Fehden aus, und selbst die friedliebendsten Untertanen werden in den blutigen Machtkampf hineingezogen. Zugleich droht ein gemeinsamer Feind in Irland einzufallen: Henry Plantagenet will die Insel an sich reißen. Werden sich die Herren der Grünen Insel vereinen und sich gegen den König von England stellen? Und welche Rolle spielen der grausame Krieger Ascall und die von ihm entführte Caitlín in diesem Kampf um Macht und Blut?
Erscheint: 15.02.2016


Mit dem Rezensionsexemplar habe ich ja gerechnet, aber dass da noch so ein schicker Beutel mit Münzen dabei sein würde, hätte ich nicht gedacht. Außerdem hab es noch einige Leseproben.


Die Münzen passen sogar direkt zum Buch. Auf einer Seite gibt es das Logo zu sehen und auf der anderen Seite steht der Buchtitel. Ziemlich cool, wenn ihr mich fragt. Und die Münzen sind sogar aus Schokolade. Aber welche aufheben werde ich mir definitiv. Das ist einfach zu cool, um es einfach zu vernichten.:D