Mittwoch, 13. Mai 2015

Gedankenkotze | Rezensionsexemplare



In einem Bloggerforum, in dem ich aktiv bin werden in letzter Zeit immer öfter Fragen zu Rezensionsexemplaren gestellt. Natürlich ist das keine Sünde. Der Knackpunkt dabei ist, dass dies sehr oft Neulinge im „Blogger-Millieu“ sind. Mit oft nicht einmal zwei Posts oder einer sehr kurzen Lebensdauer des Blogs beschwert man sich bereits, keine Rezensionsexemplare zu bekommen oder man fragt, wie man an die ran kommt. Natürlich sagt man immer „Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten.“, aber das kann ich nicht so ganz unterstreichen.
Sicherlich ist es keine Schande, sich auch als kleiner Blogger Rezensionsbücher zu wünschen, doch ist es meiner Meinung nach eine Frechheit, die beleidigte Leberwurst zu spielen, wenn man mit vielleicht 10 Lesern und nur wenigen Posts keine RE's bekommt. 
Immerhin verschicken die Verlage ja die Leseexemplare, um Werbung für das Buch und den Autor zu haben. Ein gutes Geschäft für beide Seiten, denn der Blogger darf das Buch ja im Gegenzug behalten.
Man sollte jedoch immer dabei bedenken, dass jene Bücher eben nicht geschenkt sind, sondern der Verlag/ Autor sich davon verspricht, sein Buch populärer zu machen, bzw. Leserstimmen zu bekommen. Dass da nun einmal selten kleine Blogs zur Werbung genutzt  werden ist da nur logisch, denn: Je weniger Aufrufe von Lesern, desto weniger Werbung und desto weniger Gewinn in dem Sinne für denjenigen, der das Leseexemplar gestellt hat.
Damit möchte ich eigentlich nur sagen, dass man einen (Bücher-)Blog nicht erstellen sollte, weil man sich gratis „Geschenke“ (in dem Falle Bücher) erhofft. Wenn man bereits mit dieser Intension heran geht, ist das nur wenig fördernd, denn ein Blog sollte ein Fundament aus genug produktiven Posts und einer gewissen Leserschaft haben, damit er als Werbefläche wirklich taugt.
Der Sinn eines Blogs ist doch schließlich, seine Meinung mit der Welt zu teilen. Dass man hin und wieder mit Rezensionsbüchern unterstützt wird, ist eher eine durchaus nette Nebenerscheinung.
Möglich, dass dieser Post zu quarkig ist, um ihn gescheit verstehen zu können, doch muss ich mir das endlich von der Seele schreiben, denn ich finde es ehrlich gesagt schon frech, wenn man nur auf kostenlose Bücher aus ist, statt auf Meinungsaustausch mit Mitlesern. 
Natürlich ist es ganz subjektiv zu betrachten, ab wann ein Blog „groß“ ist oder ab wann man von vielen Leser oder Posts sprechen kann. Ich halte meinen Blog mit rund 250 Lesern ja auch noch für einen der Kleineren.
Natürlich will ich die ganze Sache niemandem vermiesen oder noch recht unbekannten Bloggern irgendwie die Hoffnung auf Leseexemplare nehmen, nur sollte meiner Meinung nach eben auch gesagt werden, dass man nicht enttäuscht sein muss, wenn man ein angefragtes Buch nicht bekommt. Und genauso wenig sollte man mit zu hohen Erwartungen an die ganze Geschichte herangehen.
Natürlich freue ich mich auch über jedes einzelne Buch, mit dem mich Verlage oder Autoren unterstützen und es ist natürlich auch ein ziemlich cooles Gefühl, ein Buch in den Händen zu halten und zu wissen, dass da jemand möchte, dass du deine persönliche Meinung dazu abgibst. Aber die Freude am Lesen sollte eben noch da sein und wenn man sich zu sehr darauf versteift, einen Haufen RE's zu bekommen, kann das schnell nach hinten losgehen.

Ich weise noch einmal darauf hin, dass das hier lediglich meine Meinung zu dem Ganzen ist. Niemand muss die selben Gedanken haben, ich zwinge sie auch keinem auf.:)


Wie seht ihr das Ganze? Hat ihr schon ähnliches mitbekommen? Und was habt ihr selbst für Erfahrungen mit dem Thema gemacht?

Kommentare:

  1. Hallo, ich freue mich über deine Gedankenkotze, ich finde es gut, wenn Blogger das eigene Verhalten und das der Community hin und wieder mal unter die Lupe nehmen. Denn ich muss sagen häufig wird es als Wettbewerb gesehen ein Leseexemplar zu bekommen. Wenn man keines bekommt ist man beleidigt. Ich denke es ist ein Privileg ein solches Leseexemplar zu erhalten und man sollte es auch als solches behandeln. Ich persönlich poste keine Neuzugänge und ich schreibe nicht mehr dazu wenn ich ein Rezi Ex bewerte. Ich denke dann sieht es schnell so aus als würde ich meine Meinung positiv abgeben weil es ein Rezi Ex ist. Das muss am Ende jeder für sich entscheiden. Ich bekomme Rezi Ex, freue mich über jedes Einzelne aber ich muss das nicht betonen. Denn am Ende geht es nur um den Inhalt und das ist auch für den Verlag wichtig. Liebe Grüße Julia

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  2. Ja, da hast du wohl Recht. Es wird tatsächlich immer mehr zu einem Wettkampf, wer mehr zugeschickt bekommt und wer mehr Leser hat. Ich meine, es war vor 2 Jahren, als eine Booktuberin sehr ungeschickt in einem Neuzugänge-Video betont hat, dass sie froh ist, dass sie die Bücher nicht bezahlen musste. Daraufhin gab es einen riesigen Aufruhr in der Community. Verständlich, dass man sich da ärgert, aber ich denke, da sind auch öfter Neider dabei.
    Ich selbst gebe den Verlag ja immer am Ende einer Rezension an, aber das kann ja jeder handhaben, wie er möchte.
    Wenn man aber wirklich schon ganz aufdringlich heraushängen lässt, wie viele Leseexemplare man bekommt, kann das wirklich bitter aufstoßen.

    danke für deinen Kommentar!
    beste Grüße:)

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  3. Hey :)

    Diese "Ich will alles geschenkt"-Mentalität geht mir persönlich sowieso immer mehr auf die Nerven. Ich finde auch, dass man es als Privileg betrachten sollte, wenn man ein Rezi Exemplar bekommt! Und wenn ich ein Buch unbedingt haben will, dann gebe ich eben die 15 oder 20 Euro aus, mein Gott, das is ja nicht die Welt.

    Mein Blog hat aktuell etwa 70 Leser, was auch nicht so viel ist, aber darum geht es mir nicht ... Ich habe mein Blog angefangen, weil ich gerne Bücher lese und meine Begeisterung dafür mit anderen teilen will. Nachdem ich schon zu den Älteren unter den Buchbloggern zähle, kann ich damit auch mal Bücher empfehlen, die ich gut finde, die aber mittlerweile nicht mehr so viele Leser finden, weil sie ein bisschen in der literarischen Versenkung verschwunden sind.

    Ich lege auch Wert darauf, nicht jedes Mal Rezi Exemplare zu bewerten, weil ich auch mal Sachen empfehlen möchte, wo niemand an mich für Werbung herangetreten ist. Als Blogger ist das wichtigste die Glaubwürdigkeit, wie glaubwürdig ist also jemand, der immer nur Bücher bewertet, die er von Verlagen bekommen hat?

    Es ist aber nicht so, dass ich gänzlich auf Leserunden und Rezi Exemplare verzichte, weil es mir entgegenkommt, wenn ein Buch auf meiner Wuli gelandet ist und der Verlag es als Rezi Exemplar anbietet. In diesem Fall schlage ich dann schon einmal zwei Fliegen mit einer Klappe, aber ich möchte es nicht zur Gewohnheit werden lassen, weil ich mit meiner Meinung relativ unabhängig bleiben will.

    Liebe Grüße
    Ascari

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  4. Ich stimme dir da voll und ganz zu. Ich selbst habe meinen Blog nun seit Juli 2013 und bekomme auch ab und an Rezensionsexemplare. Bei mir hat es aber so angefangen das Autoren mir irgendwann geschrieben haben ob ich ihr Buch denn rezensieren will und irgendwann kam auch der erste Verlag. Mittlerweile bin ich bei mehreren Verlagen, trotzdem kaufe ich immer noch gerne Bücher selbst.
    Ein Buchblog soll ja schließlich ein Hobby sein, das man mit seinen Lesern teilt und keine "Ich-bekomm-jetzt-nur-noch-kostenlose-Bücher-Show"

    liebe Grüße
    Sally von Sallys Books

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  5. Einen Blog zu betreiben bedeutet so viel arbeitet. Ich bin seit 2010/2011 dabei und es ist anstrengend dauernd neue Inhalte zu erschaffen, dauernd nach Ideen zu suchen, gerade wenn die letzten vier Posts lahme Rezensionen waren. Und jeder Kommentar, jedes Feedback ist so eine große Motivation. Rezensionsexemplare sind da vielleicht ganz nett, weil man die Möglichkeit hat, sein Hobby anders zu bezahlen und auch immer auf dem neuesten Stand ist. Aber das geht doch alles Hand mit der Arbeit an einem Blog und sollte nicht der Grund sein einen Blog zu starten. Da würde ich lieber meine Zeit für etwas anderes investieren, wie mehr Stunden beim Nebenjob oder ähnliches, um so Geld für mehr Bücher zu bekommen.

    Liebe Grüße

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  6. Hallo Annabel,
    was für ein Zufall gerade habe ich einen Beitrag geschrieben, in dem ich fragen zu Rezensionsexemplaren stelle. Weil mich das Thema auch die letzten Tage beschäftigt hat. Ich bin noch nicht lange am bloggen und deswegen, sind da noch ein paar Fragen offen....

    Deinen Beitrag finde ich super und bin ganz deiner Meinung. Wer nur mit der Motivation auf Gratis Bücher an die Sache ran geht, wird wohl auch bald die Lust daran verlieren, denke ich.

    Liebe Grüße
    Tanja

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  7. Hallo Annabel!

    Jetzt habe ich grad deinen Blog mit diesem umwerfenden Kotz-Post entdeckt. Ich liebe es!

    Zuerst einmal, meiner Meinung nach hast du vollkommen recht. Wer seinen Blog deswegen betreibt um kostenlos an Bücher zu kommen, könnte sich viel einfacher einen Bibliotheksausweis organisieren und die Zeit effizienter mit Lesen verbringen.

    Natürlich ist als neuer Blogger das Thema Rezensionsexemplare interessant, etwas geheimnisvoll und man fragt sich, wie und ob das alles funktioniert, und verständlich, wenn man sich danach erkundigt, aber aufregen ist auch meiner Ansicht nach nicht in Ordnung.

    Ich habe erst relativ wenig Rezensionsexemplare angefragt, weil ich mich lange Zeit gar nicht getraut habe. :-D Außerdem habe ich auch eigentlich genug Bücher, die gelesen werden wollen.

    Aber ich schreibe schon zu meiner Rezension, dass es sich um ein Rezensionsexemplar handelt. Ich möchte transparent „arbeiten“ und daher offen legen, dass mir das Buch zur Verfügung gestellt wurde.

    Ehrlich gesagt, ich achte gar nicht so auf das Thema an sich. Freue mich, wenn ich Rezensionsexemplare erhalte und wenn ich keines bekomme, ist es auch ok.

    Liebe Grüße,
    Nicole

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  8. Hello my Dear,

    ein sehr interessanter Beitrag. Ich kann mich deiner Meinung auch anschließen.

    Ich blogge noch nicht so lange, kann mich aber trotzdem schon über einige Rezensionsexemplare freuen.
    Wobei man dazu sagen muss das ich inzwischen über 100 Leser auf meinem Blog begrüßen darf.

    Erst gestern hat mich ein überraschendes Packet erreicht – was mich erst mal sehr gewundert hat.
    Ich hatte bisher noch nie ein Buch bei Piper angefragt oder ähnliches.

    Mir wäre es peinlich gewesen in den ersten Bloggerzügen nach einem kostenlosen Exemplar zu fragen.
    Das mache ich jetzt noch nicht wirklich. Ich bewerbe mich hin und wieder auf ein Exemplar bei Lovelybooks und dem Bloggerportal von Random House – ich schätze ich habe dabei einfach viel Glück :D

    Ein sehr ehrlicher Post zu einem Thema über dass sich viele Blogger immer wieder Gedanken machen.

    Nadine ♥
    (Würde mich natürlich freuen wenn du mich mal besuchst)

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  9. Hey!

    Hey!

    Toller Post! ;)

    Ich blogge ja inzwischen seit fast einem Jahr, habe dabei noch eine ziemlich kleine Leserschaft, aber das find ich auch völlig okay. (Apropos, ich müsste mal konsequenter meine Rezensionen auf Facebook posten... ab auf die To-Do-Liste xD) Ich habe damit angefangen weil ich meine Meinung raushauen wollte und anderen einfach wunderbare Geschichten ans Herz legen wollte. Oder sie eben vor Schlechteren "warnen" wollte. Kostenlose Bücher waren ein netter Zusatz, aber zumindest in der ersten Zeit gar kein Thema. In dieser ersten Zeit habe ich keine Rezensionsexemplare bekommen, nach einiger Zeit dann ein paar von Indie-Autoren. Zuerst hatte ich gar nicht die Muße und auch nicht den... ich sag mal, Mut, bei einem Verlag Rezensionsexemplare anzufragen. Ich habe es dann einfach mal gemacht, rein um es mal auszuprobieren. Ich finde es an sich eine ganz gute Sache mit den Rezensionsexemplaren, aber will das bei mir auch einschränken (wobei ich eigentlich nicht unfassbar viele Bücher anfrage oder so, aber dennoch merke ich, dass es wenn ein paar ungünstig aufeinander kommen, der Gedanke an das Sofort-Lesen-Müssen mir schon wieder weniger Spaß macht.

    Mich zu beschweren weil ich keine Reziexemplare bekommen habe ist ja schon so meiner Ansicht nach eine Frechheit, denn wie du sagtest, es ist ein Privileg und ein Vertrauensbeweis des Verlags oder des Autors. Und so sollte man es auch behandeln. Als junger Blogger finde ich es dann doppelt... unangebracht. Belassen wir es mal dabei, denn wenn ich jetzt anfange weiter darüber zu schreiben, rege ich mich auf und ich will meinen Abend eigentlich lieber genießen ;)

    LG Biene

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  10. Muy bien, Annabel, muy bien.
    bin ganz deiner Meinung. Rezensionsexemplare sind was Feines, aber sollten nie der Ansporn hinter einem Blog sein. :)

    Kuss <3

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  11. Hallöchen,
    jetzt gebe ich auch mal noch meinen Senf dazu. Dabei habe ich gar nicht so viel dazu zugeben.
    Ich habe auch schon einmal versucht einen Post zu diesem Thema zu schreiben, aber irgendwie wollten die Worte sich nicht so in die richtige Reihenfolge von mir bringen lassen, von daher: Danke für diesen schön geschriebenen Post.
    Irgendwo muss man sich aber auch mal Luft machen.
    Was mich immer so aufregt ist wirklich, dass die Buchblogger, die gerade erst anfangen und Rezensionsexemplare regelrecht verlangen anscheinend gar nicht wissen, wie viel Arbeit so ein Blog ist und wie viel Zeit und liebe die Blogger da reinstecken.
    Ich habe nichts dagegen, wenn auch kleine Buchblogger Rezensionsexemplare bekommen. Die Verlage werden schon wissen was sie tun, aber ich finde es einfach ungehobelt und vermessen das zu erwarten und das zu fordern oder vielleicht noch beleidigt zu sein, weil ein Verlag nicht antwortet oder man das Exemplar nicht bekommt.
    Unglaublich.

    So, auch mal Luft gemacht. Danke!

    Liebst, Lotta

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  12. Hallöle,
    ich oute mich hier mal als kleine, neue Bloggerin, die schon mal ein Rezi Exemplar bekommen hat.
    Ich finde deinen Post toll und interessant, und kann ihn in vielen Punkten unterschreiben. Ich würde es mir nicht anmaßen, als Anfängerin hinter Rezi Exemplaren her zu hecheln. Das macht man einfach nicht, schon gar nicht, wenn man wenig Bloggererfahrung hat. Ich habe mich beim Bloggerportal um ein Buch beworben, weil ich es mal ausprobieren wollte. Ich habe vorher auch lange überlegt, ob ich es mache. Nach diesem Test lasse ich aber eine Weile die Finger davon, weil mir das noch zu groß ist. Ich werde also nicht pausenlos nach Rezi Exemplaren schreien.
    Beim Bloggerportal und auch in einem Zeitungsartikel zu dem Thema habe ich gelesen, dass Neulinge auch berücksichtigt werden, solange sie die Rezi auch auf anderen Plattformen veröffentlichen. (Was für mich der Anlass war, es mal auszuprobieren). Der Artikel ging sogar soweit zu behaupten, dass Buchblogger sich eh nur gegenseitig lesen, und ihr Blog deshalb für die Verlage unattraktiv seien, spannender dafür aber wenn sie ihre Rezis auf Amazon und Co einstellen. (Dummerweise kann ich den Artikel nicht wiederfinden, Anfängerfehler). Ich finde diese Aussage des Artikels ganz schön heftig, vor allem wenn man überlegt, wieviel Arbeit sich die Blogger für lau und ihre Passion machen, und wie groß ihre Leserschaft doch ist.

    Aber ich schweife ab, nur noch kurz zum Schluss: Ich will keine Lanze für uns Neulinge brechen, aber du solltest sie vielleicht nicht gleich alle über einen Kamm scheren und ihnen erlauben sich auszuprobieren und Fehler zu machen. Aber den anderen, die nur einen Buchblog führen um umsonst an Lesestoff zu kommen möchte ich auch sagen: Shame on you!

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    1. Hallo:)
      Ich sage ja nicht, dass Anfänger sich im Hintergrund halten sollten, was das angeht, oder so. Allerdings sollte man eben nie zu viel erwarten. Und alle schere ich auch nicht über einen Kamm. Nur eben jene, die abgesehen von kostenlosen Büchern nichts anderes im Bloggen sehen.;)

      beste Grüße

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  13. Hallo Annabel,

    vielen Dank für diesen tollen Artikel. Ich gehöre auch zu den kleineren Bloggern und freue mich über jedes Rezi-Exemplar wie ein kleines Kind über das neue Lieblingsspielzeug. Aktiv angefragt habe ich allerdings bisher die wenigsten Bücher, würde ich mich gar nicht trauen.
    Nur wegen Rezi-Exemplaren zu bloggen wäre mir nie in den Sinn gekommen und finde ich ein Unding.

    Viele Grüße,
    Lena

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  14. Hey :)

    ich finde deinen Blog echt schön und du hast da so viel reingesteckt, da folge ich dir doch gleich mal.

    Mit den Rezi-Ex finde ich es echt schwierig. Ganz am Anfang habe ich auch nie welche angefragt und selbst jetzt tut mir jeder Klick weh. Irgendwie fühle ich mich unwohl dabei. Und auch dieses Lesen müssen, ist halt nicht so schön. Man hat denn ja nicht die Wahl.

    Ich mache gerne in Leserunden mit und bei einer kleiner Runde, kann man dann auch welche gewinnen. Da habe ich in letzter Zeit häufiger mal welche erhalten. Aber ich habe gemerkt, dass das einfach zu viel ist, wenn man ein Rezi-Ex nach dem Anderen weg liest. Das ist einfach nicht so schön. Denn ich fühle mich einfach schlecht, wenn es lange bei mir liegt. Denn ich habe es ja geschenkt bekommen. Ich nehme auch nur Bücher, die ich lesen möchte und nicht sowas wie, ach ist umsonst, das nehme ich mit. Das finde ich nicht schön. Dann liest man schlechte Rezis, wo am Ende eigtl nur steht, ist halt nicht mein Genre. Habe ich natürlich auch, wenn mir ein Buch aus einem anderen Genre sehr gefällt, aber das habe ich mir bisher gekauft.

    Aber ich denke, die Verlage müssen selbst wissen, was sie da tun. Und ich gehe mal davon aus, das besonders durch das Bloggerportal einige schwarze Schaafe ausgesiebt werden können. Die einfach nur anfragen und kaum was dafür tun.

    Ich habe gelernt, nicht mehr so viel anzufragen, Dann bin ich umso freier. Und ganz ehrlich, ich gebe trotzdem sehr viel Geld für Bücher aus. Das ist wirklich heftig, wenn man das alles zählen würde. Ich liebe Bücher einfach, ob Rezi-Ex oder nicht.
    Und auch wenn ich ein Rezi-Ex erhalte, beurteile ich es nicht besser. Das finde ich auch unfair...

    Liebste Grüße Sine

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Ich freue mich über jeden Kommentar. (: