Mittwoch, 14. August 2013

[Rezension] Nijura - Das Erbe der Elfenkrone ~ Jenny-Mai Nuyen

Titel: Nijura - Das Erbe der Elfenkrone
Autor: Jenny-Mai Nuyen
Seiten: 511
Verlag: cbj
Klappentext:
Ein unglaubliches Vergehen erschüttert den Frieden der Welt: Elrysjar, die magische Halbkrone der Moorelfen wird von einem machtbesessenen Menschen gestohlen. Er schwingt sich auf zum neuen König über die Marschen von Korr und rüstet eine Armee Grauer Krieger, um die Welt mit seiner Schreckensherrschaft zu überziehen. Nur eine Waffe kann das Elfenvolk retten – das magische Messer, das Königssymbol der Freien Elfen. Das Messer braucht eine Trägerin. Alle Hoffnungen ruhen auf der jungen Halbelfe Nill. Sie ist die Auserwählte – sie ist Nijura. Gemeinsam mit ihren Gefährten, dem Menschenjungen Scapa und dem Elfenprinz Kaveh, begibt sie sich auf eine gefährliche Reise zum Turm des neuen Königs …

Preis: -Gebunden- 16,95€
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Lieblingszitat
"Was ist schon ein Leben, in dem man bloß versucht, so lange wie möglich dem Tod auszuweichen?
Wozu kämpfen, frage ich euch, wozu klauen und hungern und den ganzen elenden Mist,
wenn die Welt uns keinen einzigen Augenblick Frieden schenkt?"
Seite 61

Inhalt:
Nijura besteht aus 4 Teilen. Die ersten beiden will ich euch nur erklären.
Im ersten Teil, lernt man Scapa, einen Straßenjungen aus Kesselstadt, seine Freunde und seine "Sippe" kennen, sowie einen Teil seiner Geschichte.
Im zweiten Teil lernt man Nill, die Halbelfe kennen, welche unter ihrer Adoptivmutter leidet und vom ganzen Dorf gemieden wird.
Beide Geschichten scheinen anfangs keinen Zusammenhang zu haben, bis der dritte Teil beginnt.

Die Krone Elrysjar, welche den Moorelfen gehört, wurde von einem Menschen gestohlen, welcher nun unverwundbar ist und über die Moorelfen gebietet, sie zum Arbeiten in seinen Minen zwingt und einen Krieg anzettelt. Das Einzige, was ihn töten kann ist das Messer, das aus dem anderen Teil der Krone der Elfen gefertigt wurde. Denn zu Beginn gab es nur eine Krone für alle Elfen. Diese wurde jedoch zerbrochen.: Eine Hälfte für die Moorelfen, eine Hälfte für die Freien Elfen.
Und ausgerechnet dieses Messer findet Nill. Somit beginnt ihre Reise bis zum Turm des Königs, welchen sie töten soll.

Meine Meinung:
Ich war bis zur Hälfte das Buches vollkommen verwirrt, da ich nicht wirklich zuordnen konnte, wie Nill und Scapa zusammengehören und was dann auch noch der Elf Kaveh und seine Leute bei Nill zu suchen hatten. Allerdings störte das nicht einmal unbedingt, da es immer wieder leichte Verbindungen gab.- Und sei es nur der Hass auf den König und seine Handlanger.
Im dritten Teil finden jedoch alle zusammen und dann macht auch endlich alles einen Sinn.
Ich hatte "Nijura" recht schnell durchgelesen und merkte gar nicht, wie die Seiten mit der Zeit dahinflogen.- Schade eigentlich, da Nijura ein gutes Buch ist und ich gerne alles mehr ausgekostet hätte.
Und doch muss ich zugeben, dass ich einen zweiten Teil nicht lesen würde, da der Abschluss und die gesamte Handlung an sich durchaus reichen. Man ist nach dem Lesen quasi vollkommen "befriedigt" und braucht nicht mehr. ^^
Die Figuren sind gut durchdacht, mit ihren Hintergrundgeschichten, Meinungen und Eigenarten... Doch findet sich auch hier wieder ein Charakter, den man am liebsten würgen würde, weil er so nervt. So etwas hatte ich ja bereits in der Rezension von Reckless angesprochen. Und auch diesmal geht es wieder um ein Mädchen: Arane, die Freundin von Scapa. Aber wie gesagt: So etwas braucht man hin und wieder.^^
Jedoch gefielen mir die restlichen Protagonisten im Buch sehr und ich habe sie auch ein Bisschen ins Herz geschlossen.

Doch sehr kann ich das Buch gar nicht auseinandernehmen und bewerten.
Es ist gut, die Charaktere sind gut, die Handlung ist gut und auch das Ende ist gut.
Gut gut gut. Ein gutes Buch, aber nichts Herausragendes.

Fazit:
"Nijura" bieten schöne, dramatisch, lockere Abwechslung zu all des anderen Fantasy-Bücher, in denen es um Elfen geht. Allerdings fehlt mir dieses gewisse Etwas, das mich dazu bringt, nach einem weiteren Teil zu betteln.

4/5

stay heavy \m/
Annabel

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